Faire Woche mit fairem Kaffeetrinken beendet

Anlässlich des Fairtrade-Kaffee-Tages trafen sich am 27. September die Mitglieder der Steuerungsgruppe „Fairtrade Town“ vor dem interkulturellen Aktionszelt auf dem Augustusplatz, um gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister Andreas Müller fair gehandelten Kaffee zu trinken.

Die Steuerungsgruppe beim fairen Kaffeetrinken mit Bürgermeister Andreas Müller
Die Steuerungsgruppe beim Kaffeetrinken mit dem Ersten Bürgermeister Müller
© Stadt Leipzig

Mit diesem Aktionstag endete zugleich die faire Woche, während der vom 13. bis zum 27. September deutschlandweit auf das Thema Fairtrade aufmerksam gemacht wurde.

So auch in Leipzig, wo in den 15 Tagen vor allem Verkostungen fair gehandelter Schokoladen verschiedener Sorten stattfanden. Bei Contigo konnte Schokolade der Marke Zotter verkostet werden, im Eine-Weltladen in der Burgstraße gab es Schokolade unter anderem von Gepa oder El Puente. Auch das Haus Steinstraße führte eine Aktion durch, hier durften Quinoa-Produkte probiert werden. Gut angenommen wurde ebenfalls das Angebot des Contigo-Shops, Kosmetik aus Swaziland zu testen.

Im Gegenzug zum kostenlosen Kaffee warb Bürgermeister Andreas Müller um eine Spende, da seit einiger Zeit eine Epidemie des Kaffeepilzes die Existenz tausender Kaffeebäuerinnen und -bauern in Lateinamerika bedrohe: „Der TransFair e. V., der auch die Fairtrade-Initiativen unterstützt, hat ein Projekt angeschoben, das die Pflanzung resistenter Kaffeebäume ermöglichen soll. Die Spende kommt dem Projekt in voller Höhe zu Gute.“

Gleichzeitig hob er aber auch noch einmal den Grundsatz hervor, dass Konsumenten mit der Verwendung fair gehandelter Produkte schon mit geringem Aufwand einen großen Nutzen für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern bewirken können.