Über den fairen Handel

Mit gutem Gewissen einkaufen!

(Bildnachweis: FA!R2011, Westfalenhallen Dortmund)

Die Idee des fairen Handels ist die Sicherung des Lebensunterhalts und die Förderung von Kleinproduzenten in Entwicklungsländern.
Wenn Sie sich entscheiden, Fairtrade-Produkte zu kaufen, kann eine gerechte Bezahlung verwirklicht werden, die dem Produzenten ein Leben oberhalb des knappen Existenzminimums ermöglicht und z.B. für eine Versicherung, Arbeitsschutz, medizinische Versorgung, bessere Umweltverträglichkeit oder Schulbildung ausreichen kann. Dies wird unter anderem durch langfristige Abnahmeverträge, weitgehenden Direkteinkauf ohne Zwischenhändler, kostendeckende Preise und die Möglichkeit zur Vorfinanzierung von Investitionen erreicht.

„Fair Trade“ ist kein geschützter Begriff. Deshalb sind Erkennungsmerkmale notwendig, die Ihnen die Sicherheit geben können, auch wirklich fair gehandelte Produkte vor sich zu haben. Beim Einkauf erkennen Sie Fairtrade-Produkte an Namen, Logos und Siegeln, wie z.B. „banafair“, „Contigo“, „Dritte Welt Partner“, „El Puente“, „Fairtrade“, „gepa“, „Hand in Hand“, „TransFair“, „GLOBO“, „Eine-Welt TEAM Versand“ oder „Weltladen“.

Weiterhin sollte man wissen, dass fair gehandelte Produkte meist ein wenig mehr kosten, da existenzsichernde Preise gezahlt werden und da durch die Siegel-Organisationen strenge Kontrollen durchgesetzt werden müssen. Fragen Sie bei Interesse ruhig mal in Geschäften oder Restaurants danach, wenn es dort (noch) kein Angebot geben sollte. Das Angebot hat sich in den letzten Jahren vervielfacht und Sie werden staunen, welche Produkte man bereits zu fairen Preisen erwerben kann.

Das Forum Fairer Handel hat die relevanten Zahlen und Fakten (pdf-Format) zum Fairen Handel in Deutschland für das Jahr 2010 zusammengetragen und veröffentlicht.