Herkunft

Haben Sie sich mal gefragt, woher die Waren eigentlich kommen, die wir jeden Tag verbrauchen? Pflastersteine aus China, Grabsteine aus Indien und Handyklingeltöne aus dem brasilianischen Regenwald sind nur drei Beispiele, an die man wohl nicht zuerst denkt.

30-60% der deutschen Grabsteine kommen aus Indien. Und viele davon werden von Kindern produziert. Glauben Sie das?


Fairtrade-Fußball von PumaVier von fünf unserer Fußbälle – von beinahe allen Herstellern und Marken, fairgehandelt oder nicht – kommen jedenfalls seit vielen Jahren aus Sialkot in Pakistan am Fuß des Kaschmirgebirges an der Grenze zu Indien.

Die Organisation IMAC (Independent Monitoring Association for Child Labor) arbeitet an der Abschaffung von Kinderarbeit bei der Ballherstellung und stellt Berichte über den Fortschritt im Internet bereit (auf Englisch).


Eine interaktive Weltkarte zum Ausverkauf von Ackerland stellt der INKOTA-netzwerk e.V. zur Verfügung. Auf der Karte kann man herausfinden, „welche Investoren Ackerland aufkaufen oder pachten, was dort angebaut werden soll und welche Auswirkungen die Land Deals auf die Bevölkerung haben.“ Neben Viehzucht geht es zum Beispiel um den Anbau von Kartoffeln, Weizen, Reis, Mais, Agrarkraftstoffen und Zuckerrohr.


Für Wein-Interessierte findet sich auf der Webseite des südafrikanischen Unternehmens Stellar Organics neben netter afrikanischer Musik die komplette Produktpalette mit Fairtrade-Siegel – so wie die Flaschen eventuell auch in Ihrem Supermarkt erhältlich sind – und die Bedeutung von Fairtrade für die verschiedenen Weinfarmen (auf Englisch).

Ein kurzer Film zum Weinanbau stellt die Gegend nördlich von Kapstadt näher vor und zeigt Hintergründe sowie Fakten zum fairen Weinanbau.


Der Weg der Kaffeebohne ist in der folgenden Infografik anschaulich und detailliert dargestellt. Bitte klicken Sie auf die Grafik für eine vergrößerte Darstellung in einem neuen Fenster.

(Quelle: „Fair einkaufen – aber wie“, Martina Hahn/Frank Herrmann)